Plakat zur Veranstaltungsreihe

WAHRHEIT, POPULISMUS, INTERNET

Recht und Regulierung im digitalen Zeitalter


#WahrPopNet #medienapokalypsen

In der Angst vor populistischen Bewegungen und technisch verbreiteter Desinformation, aber auch vor Überwachung, Hate Speech und Gewaltandrohungen sowie vor Verletzungen von Privatsphären, Persönlichkeitsrechten und geistigem Eigentum wird eine dreifache Sorge laut: Dass im Internet ein rechtsfreier Raum entstehe, der nicht mehr gesetzlich zu regulieren sei; dass andererseits und im Gegenteil ein überregulierter Raum entstehe, in denen Gesetzgeber Meinungsfreiheit, Briefgeheimnis und andere Grundrechte nicht mehr achten; oder aber dass der digitale Raum unter den Einfluss neuer Mächte fallen könnte, die aus kommerziellen oder politischen Interessen das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer gegen deren Willen und vielleicht ohne ihr Wissen regulieren.

In Fortsetzung der Reihe zu "Fake News und Macht im digitalen Zeitalter" widmen sich die Veranstaltungen im Sommersemester aus verschiedenen Perspektiven der Macht der neuen Plattformen, den Konstellationen neuer populistischer Kommunikation und der Frage nach Regulierung, Regulierbarkeit, Regulierungsbedarf und Überregulierung im Internet. Die Veranstaltungsreihe im Rahmen der Medienapokalypsen wird gemeinsam von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, dem Institut für Medienkultur und Theater, dem Center for Data and Simulation Science und dem Dezernats für Kommunikation und Marketing der Universität zu Köln veranstaltet. Seit zwei Jahren beschäftigt sich die Reihe mit Hoffnungen und Ängsten zum medialen Wandel. Diskutieren Sie mit!



Podcast

[Folge 5] Fortsetzung folgt...

Das Fernsehen ist tot, und Netflix hat es getötet!

Der Tod des Fernsehens wurde in den letzten Jahren immer wieder ausgerufen. Sowohl das Fernsehen als auch Video-on-Demand-Dienste leben unter anderem von Serien und seriellen Formaten. Der Unterschied zwischen den beiden Medien liegt in ihrer Struktur und der Verfügbarkeit des Angebots: Sendeplan oder Empfehlungen, Warten auf die nächste Folge oder Binge Watching, Flow oder Algorithmus.

Dass sich Sehgewohnheiten unterscheiden können, steht außer Frage. Doch beeinflussen sie auch die Art, wie Serien erzählen?

Nächste Veranstaltungen

Donnerstag, 6. Juni 2019

Michael Navratil, M.St., M.A. (Potsdam):
Relevante Realitätsvariationen. Kontrafaktik und die politische Kunst der Gegenwart

Uhrzeit: 10.00 Uhr
Ort: Universität zu Köln
Seminargebäude Raum S01
Universitätsstr. 35
50932 Köln



Montag, 1. Juli 2019

Podiumsdiskussion II: Regeln für Facebook & Co.? Gesetze, Konventionen und Bedingungen für die neue Mediengesellschaft

Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Universität zu Köln
Seminargebäude Raum S01
Universitätsstr. 35
50932 Köln
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